Gemeinsam mit seiner Frau, Dr. Uta Krieg-Oehme, tritt er in diesem Jahr als Sponsor des „Baum des Jahres“ auf.
Der Tag des Baumes geht auf das 19. Jahrhundert zurück und entstand im baumarmen US-Bundesstaat Nebraska, wo er zunächst mit Baumpflanzaktionen begangen wurde. Am 27. November 1951 führten die Vereinte Nationen den Gedenktag offiziell ein, um die Bedeutung von Wäldern für Mensch und Wirtschaft stärker in den Fokus zu rücken.
In Deutschland wurde der Aktionstag erstmals am 25. April 1952 begangen. Theodor Heuss pflanzte gemeinsam mit Robert Lehr, damaliger Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, einen Ahorn im Bonner Hofgarten.
Oehme verwies in seiner Rede darauf, dass Bäume weit mehr als landschaftsprägende Elemente seien. Sie produzierten Sauerstoff, filterten Schadstoffe aus der Luft und speicherten Kohlendioxid. Darüber hinaus trügen sie zur Kühlung von Städten bei, schützten Böden vor Erosion und bildeten Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Auch für die Gesundheit des Menschen hätten Wälder eine nachweislich positive Wirkung.
Im Mittelpunkt des Jahres 2026 steht die Zitterpappel (Populus tremula). Die Baumart ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordafrikas verbreitet und gilt als typischer Pionierbaum. Sie besiedelt insbesondere gestörte Flächen wie Sturmwurfgebiete oder Brandflächen und schafft so Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Wälder.
Die Zitterpappel wächst von Meereshöhe bis in Höhenlagen von rund 2.000 Metern und erreicht eine Höhe von bis zu 35 Metern. Charakteristisch sind ihre zitternden Blätter, die bereits bei leichtem Wind in Bewegung geraten. Durch ihre ausgeprägte Fähigkeit zur vegetativen Vermehrung kann sie innerhalb kurzer Zeit große, genetisch einheitliche Bestände bilden.
Ökologisch spielt die Baumart eine wichtige Rolle: Sie dient mehr als 60 Schmetterlingsarten als Nahrungsgrundlage und Lebensraum. Davon profitieren wiederum zahlreiche Vogelarten. Zudem trägt ihr Laub zur Verbesserung der Bodenqualität bei.
Auch wirtschaftlich ist die Zitterpappel von Bedeutung. Ihr Holz wird unter anderem für die Herstellung von Streichhölzern, Sperrholz, Papier und Zellstoff sowie im Saunabau und für Schnitzarbeiten verwendet.
„Der Tag des Baumes soll das Bewusstsein für den Schutz und die nachhaltige Nutzung unserer Naturressourcen stärken. Jeder einzelne Baum leistet einen Beitrag zu sauberer Luft, zur biologischen Vielfalt und zum Klimaschutz“, sagte Bodo Oehme.
Mit ihrem Engagement als Sponsoren setzen Bodo Oehme und Dr. Uta Krieg-Oehme nach eigenen Angaben ein Zeichen für langfristigen Umwelt- und Ressourcenschutz.

